UNTERSUCHUNG DER NEUROTRANSMITTER IM GEHIRN


STARTEN SIE IHR GEHIRN

 
Ein gut funktionierendes Gehirn ist die Grundlage für das reibungslose Funktionieren des gesamten Körpers. Vergesslichkeit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlaf- und Verdauungsstörungen, schwitzende Hände, Zittern und andere Beschwerden können ein Signal dafür sein, dass das Gehirn nicht genügend Stoffe produziert, die für den Nerventransfer in Zellen nötig sind.

Fühlen Sie sich in letzter Zeit zerstreut, vergesslich und müde? Und das, was Sie früher „mit dem kleinen Finger machten“, dauert jetzt Stunden? Vielleicht fürchten Sie schon, dass der heimtückische Herr Alzheimer an Ihre Tür klopft.

Außerdem schlafen Sie schlecht, Sie schwitzen, Ihre Hände zittern. Ihr Kopf schmerzt, die Verdauung verschlechterte sich ... Früher haben Sie Sport getrieben, jetzt gehen Sie kaum einen kleinen Hügel hinauf. Die Situation muss jedoch bei weitem nicht so dramatisch sein. Vielleicht streikt Ihr Gehirn nur, weil es richtig füttern braucht. Das Gehirn verbraucht enorme Mengen an Energie, aber es produziert nicht genug der notwendigen Stoffe für den Nerventransfer in Zellen. Einfach gesagt, es altert.
 

WARUM UNS ENERGIE FEHLT UND DIE LAUNE VERSCHLECHTERT SICH

 

Gehirnaktivität wird deutlich durch die Neurotransmitter beeinflusst. Dies sind Stoffe, die im Nervensystem aller Tiere gebildet werden. Sie werden in den Blutkreislauf geleitet, durch den sie weiter in den Körper gelangen. Im Körper ermöglichen sie eine einseitige Übertragung von Nervenimpulsen zwischen Kontrollzellen des Zentralnervensystems und kontrollierten Zellen von Muskeln, Drüsen und anderen Geweben. „Zu den wichtigsten Neurotransmittern zählen zum Beispiel Dopamin (Quelle der Gehirn-Energie), Serotonin (Glücksgefühle und gute Laune), GABA (Beruhigung des Organismus) und Acetylcholin (richtiges Funktionieren des Gedächtnisses). Es gibt aber viel mehr Neurotransmitter. Einige werden im Gehirn produziert, einige in anderen Teilen des Körpers.

Geraten sie im Körper aus dem Gleichgewicht, bzw. gibt es zu wenig oder zu viel davon, kommt es zu Beschwerden. Die meisten sind unter dem Sammelbegriff „psychosomatische Erkrankungen“ bekannt. Dazu zählen meistens Bauch- und Kopfschmerzen, Erschöpfung, aber auch Stimmungsschwankungen und Verlust des Konzentrationsvermögens.


„AUCH DER BURNOUT, DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM, MORBUS PARKINSON, MULTIPLE SKLEROSE ODER DIE ALZHEIMER-KRANKHEIT WERDEN IN ZUSAMMENHANG MIT DEM UNGLEICHGEWICHT DER NEUROTRANSMITTER IN ZUSAMMENHANG GEBRACHT“, ERKLÄRT MONIKA GOLKOVÁ, CHEFÄRZTIN DER ANTI-AGING-KLINIK A2C.



TESTS ZEIGEN UNS DAS PROBLEM

 

Der Neurotransmitter-Spiegel im Körper ist nicht stabil, sondern schwankt ähnlich wie der Hormonspiegel abhängig von den Biorhythmen. Die erregenden Neurotransmitter, also diejenigen die anregen und stimulieren, erreichen den höchsten Spiegel meistens in der Früh. Im Gegenteil, die hemmenden Neurotransmitter, die eine dämpfende Wirkung auf den Körper haben, erreichen ihren Höhepunkt abends. Die Werte der einzelnen Neurotransmitter lassen sich durch eine Laboranalyse von Blut oder Urin genau bestimmen. Falls eine niedrige Ebene festgestellt wird, ist es nötig eine Lösung zu finden.

So dass der Körper die richtige Menge an Neurotransmittern produzieren kann, muss er genug ihrer Präkursoren haben, d.h. Stoffe, von denen sie durch eine chemische Veränderung im Körper entstehen.  Ein Präkursor des Neurotransmitters GABA ist beispielsweise das Vitamin B6, das reichlich in Vollkornbrot oder in Innereien vorkommt. Wenn der Körper genügend B6 erhält, kann das Gehirn die richtige Produktion von GABA erneuern. Auf diese Weise ist es möglich, bei Wertänderungen, die nicht dramatisch ist, einzugreifen,“ erklärt Monika Golková.

In schweren Fällen beginnt dann die Versorgung mit den notwendigen Präkursoren in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, durch Infusionen oder mit unterstützender Hormontherapie. Wenn es sich gelingt, das Niveau der Neurotransmitter zu erneuern und zu stabilisieren, kommt es zu einer Re-Aktivierung des Gehirns. „Dieser Prozess kann etwa mit dem Neustart eines Computers verglichen werden. Die dem Körper gelieferten Medikamente helfen dem Gehirn Neurotransmitter zu schaffen, welche das Gehirn energetisch aufladen und die richtige Übertragung von Reizen zwischen den Nervenzellen erneuern. Dies führt zur Feinabstimmung der Funktion anderer Körperorgane,“ sagt abschließend die Ärztin.


WAS FÜR EINEN TYP SIND SIE?

 

Der Bedarf an einzelnen Neurotransmittern ist nicht bei allen Menschen gleich. Ein Spiegel, der für den einen völlig ausreicht, bedeutet Probleme bei dem anderen. Dies muss natürlich bei der Untersuchung und Behandlung berücksichtigt werden. Welcher Neurotransmitter ist in Ihrem Gehirn dominant? Versuchen Sie es abzuschätzen.

Patientengeschichte

„Die meisten Werte waren auf extrem niedrigen Ebenen,“ beschreibt MUDr. Golková.

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