Allergien und Unverträglichkeiten


Lebensmittelallergien sind weit verbreitet. Häufig begegnen wir Menschen, die beispielsweise keine Nüsse oder Erdbeeren essen können, ohne eine allergische Reaktion in Form eines Asthmaanfalls zu erleiden. Manche Lebensmittel können jedoch unbemerkt Beschwerden verursachen. Jahrelang kämpfen wir mit einem aufgeblähten Bauch, Ekzemen, Schuppenflechte oder Kopfschmerzen, ohne zu ahnen, dass etwa das tägliche Vollkornbrot zum Frühstück oder ein Glas Apfelsaft dahinterstecken könnte.


„Die Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel ist eine häufige Ursache für unklare, lang anhaltende gesundheitliche Beschwerden“, bestätigt Dr. Monika Golková, Chefärztin der A2C Anti-Aging Clinic. „Nahrung kann Heilmittel und Gift zugleich sein. Der Darm dient nicht nur der Verdauung, sondern ist auch ein Immunorgan, das schädliche Stoffe abfängt. Hier werden Nährstoffe aufgenommen, und zugleich ist er an der Entgiftung des Körpers beteiligt.“


Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergie?
 

Eine Lebensmittelunverträglichkeit ist keine Lebensmittelallergie. Eine Allergie äußert sich unmittelbar und deutlich nach dem Kontakt mit dem Allergen, sodass der Auslöser leichter zu erkennen ist. Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit ist das wesentlich schwieriger. Sie wird durch andere Immunzellen verursacht und verläuft weniger offensichtlich; deshalb können die Symptome erst mehrere Tage nach dem Verzehr des unverträglichen Lebensmittels auftreten.

 

 

 Was geschieht bei einer Lebensmittelunverträglichkeit im Körper?

Nahrungsbestandteile, Eiweiße, Fette, Zucker, Toxine, Farbstoffe, Zusatzstoffe mit E-Nummern, Konservierungsmittel, Schimmelpilze und auch Medikamente aktivieren das unreife Immunsystem. Immunzellen, sogenannte neutrophile Granulozyten, erkennen ein problematisches Lebensmittel und lösen eine ganze Kaskade von Immunreaktionen aus. Eine polymorphkernige Zelle, etwa ein neutrophiler Granulozyt, verändert zunächst ihre Form, nimmt an Volumen zu und stirbt schließlich als geschädigte Zelle ab. Zuvor gibt sie jedoch noch Entzündungsmediatoren wie IL-1, Chemokine und lytische Enzyme an ihre Umgebung ab. Außerhalb der Zelle entsteht ein „zellschädigendes Milieu“, und im Körper breitet sich eine Entzündung aus.

In der Ernährungsberatung werden unverträgliche Lebensmittel mithilfe einer Ausschlussdiät ermittelt. Man isst beispielsweise zwei Wochen lang Reis, ergänzt dann Rindfleisch und anschließend ein Ei – ein langwieriges und ungenaues Verfahren. In der A2C-Klinik nutzen wir eine andere Methode. Mit einer einzigen Blutentnahme testen wir mehr als 450 verschiedene Nahrungssubstanzen und bestimmen die unverträglichen Stoffe genau. Dabei geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern auch um verschiedene Chemikalien, die leider in unserer Nahrung vorkommen: Konservierungsmittel, Farbstoffe, künstliche Süßstoffe, Geschmacksstoffe oder Schimmelpilze.

Die Untersuchung heißtALCAT-Testund ist der einzige weltweit anerkannte Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten; er wurde in den USA entwickelt.


LEBENSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN – ALCAT-TEST

SPEZIELLE UNTERSUCHUNG AUF SCHWERMETALLALLERGIEN

ALLERGIESENSOR